Aktuelles

Kinderbetreuungsgeld neu ab 01.03.2017

Kinderbetreuungsgeld neu ab 01.03.2017

Für Geburten nach dem 28.2.2017 kommt es zu einer Änderung des Kinderbetreuungsgeldes mit noch mehr Flexibilität für die frisch gebackenen Eltern. Es besteht für Eltern die Möglichkeit, aus zwei Systemen des Kinderbetreuungsgeldes zu wählen: das Kinderbetreuungsgeld-Konto (Pauschalsystem) und das einkommensabhängiges Kinderbetreuungsgeld.

Die Entscheidung für ein System ist bei der erstmaligen Antragstellung zu treffen, bindet auch den zweiten Elternteil und kann nur binnen 14 Tagen gewechselt werden.

Das pauschale Kinderbetreuungsgeld erhalten Eltern unabhängig von einer vor der Geburt des Kindes ausgeübten Erwerbstätigkeit. Die Bezugsdauer kann zwischen 365 Tagen bis zu 851 Tagen (28 Mo­naten) für einen Elternteil oder zwischen 456 Tagen (15 Monate) bis zu 1.063 Tagen (35 Monate) ab der Geburt des Kindes bei Inanspruchnahme durch beide Elternteile beantragt werden. Bei der Variante mit 365 Tagen beträgt das Kinderbetreuungsgeld € 33,88 täglich, in der längsten Variante €14,53 täglich. Bei annähernd gleicher Aufteilung zwischen den Eltern gebührt ein Partnerschaftsbonus als Einmalzahlung von insgesamt € 1.000,00. Jedem Elternteil sind 20% der Gesamtdauer unübertragbar vorbehalten, das sind in der kürzesten Variante 91 Tage, welche der Kinderbetreuung gewidmet werden.

Ein Zuverdienst von bis zu € 16.200,00 jährlich bzw. bis zu 60 % der Letzteinkünfte ist möglich.

Das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld ist primär konzipiert für Eltern, die sich nur für kurze Zeit aus dem Berufsleben zurückziehen wollen und über ein höheres Einkommen verfügen. Sie erhalten in dieser Zeit einen Einkommensersatz von 80 % der Letzteinkünfte, maximal € 66,00 täglich (das sind rund € 2.000,00 p.M.). Das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld kommt längstens für 365 Tage an einen Elternteil oder für 426 Tage (14 Monate) an beide Eltern zur Auszahlung, wobei jedem Elternteil 61 Tage der Anspruchsdauer unübertragbar vorbehalten sind.

Die Zuverdienstgrenze im einkommensabhängigen System beträgt € 6.800,00 (ab 2017) jährlich.

Tipp: Wer jetzt den Überblick verloren hat oder unterschiedliche Optionen durchrechnen will, findet einen KBG-Online-Rechner unter folgendem Link:

http://www.bmfj.gv.at/dam/bmfj/KBG-Rechner/index.html#willkommen.

 


E-Mobilitätspaket fördert ab 01.03.2017 Elektrofahrzeuge

E-Mobilitätspaket fördert ab 01.03.2017 Elektrofahrzeuge

Um den Umstieg auf die E-Mobilität zu fördern setzen Verkehrsministerium, Umweltministerium und Automobilimporteure finanzielle Anreize in einem Gesamtvolumen von € 72 Mio im Zeitraum 1.3.2017 bis 31.1.2018, womit der Ankauf ab 1.1.2017 von Elektrofahrzeugen und die Errichtung von Ladestationen gefördert werden.

Fahrzeugtyp

Privatperson

Unternehmen

Elektroantrieb *) 

       € 4.000

€ 3.000

Plug-In-Hybrid

€ 1.500

€ 1.500

E-Motorrad

€ 375

 

E-Mopeds

€ 200

 

E-Leichtfahrzeug

 

€ 1.000

E-Kleinbus, leichtes E-Nutzfahrzeug

 

bis zu € 20.000

*)der Bruttolistenpreis darf höchstens € 50.000,00 betragen

Die Errichtung von öffentlich zugänglichen Schnelladestationen wird mit bis zu € 10.000 gefördert. Im privaten Bereich wird der Kauf einer „Wallbox“-Ladestation oder eines intelligenten Ladekabels mit € 200 unterstützt.

Tipp: Anträge auf Förderprämien können unter www.umweltfoerderung.at eingereicht werden. Dort findet sich auch eine Liste der geförderten Fahrzeuge.

Deregulierungsgesetz - vereinfachte GmbH-Gründung

Deregulierungsgesetz - vereinfachte GmbH-Gründung

Im Zuge des jüngst im Nationalrat beschlossenen Deregulierungsgesetzes 2017 wurden folgende – für die Praxis wichtige – Neuregelungen eingeführt:

Vereinfachte GmbH-Gründung ab 1.7.2017:

  • Es gibt weiterhin die gründungsprivilegierte Stammeinlage iHv € 10.000, worauf lediglich € 5.000 bar einzuzahlen sind.
  • Eine GmbH kann dann nach vereinfachten Regeln gegründet werden, wenn sie über einen Alleingesellschafter verfügt, der auch der einzige Geschäftsführer werden soll.
  • Die Errichtungserklärung einer vereinfacht zu gründenden GmbH darf nur einen Mindestinhalt aufweisen. Der Ersatz der Gründungskosten darf nur bis zu einem Höchstbetrag iHv € 500 vereinbart werden.
  • Die vereinfachte Gründung bedarf keines Notariatsakts. Die Identität des Gesellschafters muss im Zuge der Gründung  in elektronischer Form zweifelsfrei festgestellt werden.
  • Die Anmeldung der Eintragung der Gesellschaft im Firmenbuch bedarf keiner beglaubigten Form, sondern sie hat in geeigneter elektronischer Form stattzufinden.
  • Das BMJ wird in einer Verordnung den genauen Inhalt der Errichtungserklärung sowie den Inhalt der Anmeldung zum Firmenbuch und die damit im Zusammenhang stehenden technischen Details regeln.
  • Ein Kreditinstitut  hat anlässlich der Einzahlung der in bar zu leistenden Stammeinlage die Identität des Geschäftsführers und Gesellschafters festzustellen und zu überprüfen.  Die Musterzeichnung des Geschäftsführers hat ebenfalls vor dem Kreditinstitut zu erfolgen. In der Folge hat das Kreditinstitut die Bankbestätigung, eine Kopie des Lichtbildausweises sowie der Musterzeichnung auf elektronischem Weg dem Firmenbuch zu übermitteln.

Bareinzahlung auf Treuhandkonto beim Notar: Ab dem 1.7.2017 ist auch im Zuge einer normalen GmbH-Gründung die Einzahlung der bar einzuzahlenden Stammeinlage auf ein Treuhandkonto des beurkundenden Notars möglich. Der Notar hat den Geldbetrag nach Eintragung der Gesellschaft an diese weiterzuleiten.

Honorarermäßigung von Notaren beim GmbH-Gründung: Ein Notar kann auch ab 1.7.2017 an einer vereinfachten Gründung mitwirken. In diesem Fall bemisst sich das Entgelt für die Beurkundung durch den Notar an einem Wert des Gegenstands iHv € 500. Daher wird in diesem Fall das Honorar des Notars erheblich reduziert.

Gebührenbefreiung: Eine weitere Neuerung, die auch mit 1.7.2017 in Kraft tritt, betrifft die Gebührenbefreiung für Eintragungen im Zusammenhang mit der Neugründung eines Betriebs nach dem NeuFöG. Künftig kann das Formular nach § 4 Abs 1 und 3 NeuFöG innerhalb von 14 Tagen nach dem Antrag auf Eintragung beim zuständigen Gericht nachgereicht werden.

Entfall der Auflagepflicht von Arbeitnehmerschutzvorschriften: Die derzeit noch geltende Verpflichtung, alle Gesetze und Verordnungen zum Arbeitnehmerschutz im Betrieb aufzulegen oder elektronisch zur Verfügung zu stellen, entfällt ab 1.7.2017. Demnach werden unter anderem § 24 ArbeitszeitG, § 23 ArbeitsruheG, § 9 Krankenanstalten-ArbeitszeitG, § 17 MutterschutzG und § 60 GleichbehandlungsG ersatzlos aufgehoben.

 

Das neue Arbeitsprogramm der Bundesregierung 2017/18

Arbeitsprogramm der Bundesregierung 2017/18

Zuschuss zur Entgeltfortzahlung

Damit künftig die Krankheit eines Mitarbeiters Mikrounternehmen nicht mehr in existentielle Schwierigkeiten bringt, soll der bereits bestehende AUVA-Zuschuss zur Entgeltfortzahlung ausgebaut werden. Für alle Betriebe bis 10 Mitarbeiter steigt der Zuschuss auf 75 % der Entgeltfortzahlung (derzeit 50 %).

Beschäftigungsbonus

Nach der schrittweisen Senkung der Lohnnebenkosten im Ausmaß von EUR 1 Mrd. werden die Lohnnebenkosten noch einmal gesenkt. Dazu wird ein Beschäftigungsbonus für die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze eingeführt. Für jeden zusätzlich geschaffenen Arbeitsplatz (Vollzeitäquivalent) - beginnend mit Juli 2017 - werden den Unternehmen in den nächsten drei Jahren 50 % der Lohnnebenkosten erstattet. Dies gilt für jene Beschäftigte, die der Kommunalsteuerpflicht unterliegen. Die Abwicklung erfolgt über die aws (Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbh). Die Maßnahme ist für drei Jahre befristet und wird evaluiert.

Einkommensbericht bis spätestens 31.03.2017

Einkommensbericht bis spätestens 31.03.2017

Mit der GlBG-Novelle BGBl I 2011/7 wurden Unternehmen ab einer bestimmten Mitarbeiteranzahl verpflichtet, alle zwei Jahre einen Bericht zur Entgeltanalyse zu erstellen. Darin sind die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter nach Geschlechtern getrennt zu veröffentlichen.

Die Berichte sind dem zuständigen Belegschaftsorgan im ersten Quartal des Jahres, das auf das Berichtsjahr folgt, zu übermitteln. Bis spätestens 31.03.2017 haben folgende Unternehmen einen entsprechenden Bericht für das Berichtsjahr 2016 zu erstellen:

  • Unternehmen mit mehr als 1.000 Arbeitnehmern und
  • Unternehmen, die dauernd mehr als 250 oder weniger als 501 Arbeitnehmer beschäftigen.

Kleinunternehmerregelung neu ab 01.01.2017

Kleinunternehmerregelung neu ab 01.01.2017

Von der Umsatzsteuer befreit sind Kleinunternehmer die einen Jahresnettoumsatz bis zu € 30.000 erzielen. Bei Umsätzen für die 20 % bzw. 10 % Umsatzsteuer in Rechnung gestellt werden müsste, beträgt die Jahresbruttoumsatzgrenze € 36.000 bzw. € 33.000. Eine einmalige Überschreitung um bis zu 15 % dieser Umsatzgrenze innerhalb von 5 Jahren ist unschädlich.

Bei Inanspruchnahme der Kleinunternehmerregelung wird keine Umsatzsteuer in Rechnung gestellt und auf die Kleinunternehmerregelung verwiesen. Weiters darf keine Vorsteuer für die mit dem Umsatz zusammenhängenden Ausgaben gezogen werden. Daher ist im Einzelfall zu prüfen, ob die Inanspruchnahme sinnvoll ist.

Mit dem Abgabenänderungsgesetz 2016, welches ab 01. Jänner 2017 in Kraft tritt, sind u.a. folgende Umsätze nicht mehr für die Berechnung der Kleinunternehmergrenze zu berücksichtigen:

•Unecht befreite Umsätze der Blinden

•Umsätze von privaten Schulen und allgemein bildenden oder berufsbildenden Einrichtungen

•Umsätze von Privatlehrern

•Umsätze von gemeinnützigen Vereinen

•Umsätze von Pflege – und Tagesmüttern

•Umsätze der Krankenanstalten

•Umsätze aus der Tätigkeit im Rahmen von Heilbehandlungen – auch als Psychotherapeut oder

•Heilmasseur

•Umsätze aus der Tätigkeit als Zahntechniker

•bestimmte Umsätze von Bund, Ländern und Gemeinden

Vor allem für Ärzte stellt diese neue Regelung eine Erleichterung dar. Ab 2017 müssen die unecht befreiten Einnahmen aus der ärztlichen Tätigkeit nicht mehr in der Berechnung für die Kleinunternehmergrenze berücksichtigt werden. Somit können Ärzte die unter € 30.000 steuerpflichtige Nettoeinnahmen (Produktverkauf, ästhetische und arbeitsmedizinische Leistungen, Mieteinnahmen) erzielen die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen.

Mag. Christina Feldhofer - Steuerberaterin

 

Wir freuen uns sehr, dass Frau Mag. Feldhofer im September 2016 die Steuerberaterprüfung erfolgreich abgelegt hat. Weiters ist sie intern für unser Qualitätsmanagement zuständig und verantwortlich. Frau Mag. Feldhofer ist überwiegend in der Beratung von Klein- und Mittelunternehmen tätig. Einer ihrer Schwerpunkte ist auch die Unternehmensplanung und -bewertung.

Frau Mag. Feldhofer wird unser Team auch weiterhin unterstützen und stärken. Wir gratulieren herzlich!

Änderungen bei der Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten ab 2017

Änderungen bei der Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten ab 2017 (pädagogisch qualifizierte Personen)

Kinderbetreuungskosten können nur für Kinder bis zum zehnten Lebensjahr bis zu einem Maximalbetrag von € 2.300 als außergewöhnliche Belastung angesetzt werden. Die Betreuung muss in privaten oder öffentlichen Kinderbetreuungseinrichtungen (z.B. Kindergarten, Hort, Internat) oder von einer pädagogisch qualifizierten Person erfolgen.

Aufgrund eines Erkenntnisses des VwGH (30. 9. 2015, 2012/15/0211) muss die pädagogisch qualifizierte Person folgende Qualifikationen vorweisen, um die Ausgaben als Kinderbetreuungskosten ab dem Veranlagungsjahr 2017 absetzen zu können:

Die Betreuungsperson muss volljährig sein und eine Ausbildung zur Kinderbetreuung und Kindererziehung im Mindestausmaß von 35 Stunden nachweisen.

Damit eine pädagogische Qualifikation vorliegt muss die Ausbildung folgende Inhalte behandeln:

• Entwicklungspsychologie und Pädagogik

• Kommunikation und Konfliktlösung

• Erste Hilfe-Maßnahmen der Unfallverhütung im Rahmen der Kinderbetreuung

Außerdem ist darauf zu achten, dass die Ausbildung bei Organisationen absolviert wurde, die auf der Homepage des BM für Wirtschaft, Familie und Jugend (www.bmfj.gv.at) veröffentlicht ist.

Für das Jahr 2017, sind auch Kinderbetreuungskosten abzugsfähig wenn die betreuende Person im Zeitpunkt der Kinderbetreuung noch nicht über die erforderliche Ausbildung verfügt hat. Allerdings muss die Ausbildung bis zum Jahresende 2017 nachgeholt werden.

Pädagogische Ausbildungen die bis Ende 2016 absolviert wurden, können dabei im Ausmaß von maximal 8 Stunden angerechnet werden. Der (Kurs-)Anbieter hat über eine eventuelle Anrechnung zu entscheiden.

Ab dem Jahr 2018 können die Kinderbetreuungskosten erst ab dem Zeitpunkt steuerlich berücksichtigt werden, ab dem die Betreuungsperson über die erforderliche Ausbildung verfügt.

Eine Sonderregelung gilt für Au-Pair-Kräfte. Die Ausbildung muss innerhalb der ersten beiden Monate des Au-Pair-Einsatzes in Österreich erfolgen, um die Kosten der Kinderbetreuung ab Beginn des Au-Pair-Aufenthalts zu berücksichtigen.

Wichtige Zinssätze ab 01.01.2017

Wichtige Zinssätze ab 01.01.2017:

 

Verzugszinsen für Beitragsrückstände (§ 59 ASVG)

3,38 %

Anspruchszinsen für Abgabenschulden (§ 205 BAO)

1,38 %

Beschwerdezinsen für Abgabenschulden (§ 205a BAO)

1,38 %

Stundungszinsen für Abgabenschulden (§ 212 BAO)

3,88 %

Aussetzungszinsen für Abgabenschulden (§ 212a BAO)

1,38 %

Verzugszinsen für die Ausgleichstaxe (§ 9 BEinstG)

3,38 %

Zinsen für Forderungen aus dem Dienstverhältnis (§ 49a ASGG)

              8,58 %

 

Tipp vor dem Jahresende: Mit Investitionen Ihren Gewinnfreibetrag optimal ausnutzen

Gewinnfreibetrag optimal ausnutzen

Vor dem Jahreswechsel steht oft die Frage nach noch zu tätigenden Investitionen im Raum. Anschließend ein paar allgemeine Informationen über Investitionen im Steuerrecht und der optimalen Ausnutzung des investitionsbedingten Gewinnfreibetrags.

Investieren sie vor dem Jahresende in neue Wirtschaftsgüter, müssen Sie diese auch noch vor dem 31.12.2016 in Betrieb nehmen, um eine Halbjahresabsetzung geltend machen zu können. Geringwertige Wirtschaftsgüter übersteigen € 400,00 (exkl. USt. bei Vorsteuerabzug) nicht und können in voller Höhe abgesetzt werden.

Bei natürlichen Personen können unter bestimmten Voraussetzungen bei der Veräußerung von Anlagegütern die mindestens sieben Jahre im Anlagevermögen gehalten wurden stille Reserven auf Ersatzbeschaffungen übertragen oder einer Übertragungsrücklage zugeführt werden. In solchen Fällen kontaktieren Sie uns am besten.

Auch im Zusammenhang mit dem Gewinnfreibetrag können Investitionen sinnvoll sein. Grundsätzlich steht jeder natürlichen Person ein Gewinnfreibetrag zu. Ausnahmen gibt es z.B. bei der Pauschalierung. Bis zu einem Gewinn von € 175.000,00 beträgt der Gewinnfreibetrag 13%. Für die nächsten € 175.000,00 Gewinn beträgt der Gewinnfreibetrag dann 7% und für die weiteren € 230.000,00 ist ein Gewinnfreibetrag von 4,5% anzusetzen. Maximal ist daher für das Jahr 2016 nur ein Gewinnfreibetrag von € 45.350,00 zulässig.

Bis zu einem Gewinn von € 30.000,00 steht Ihnen ein so genannter Grundfreibetrag mit – abhängig von der Gewinnhöhe – maximal € 3.900,00 zu. Für Gewinne über € 30.000,00 können Sie, um den maximal möglichen Freibetrag auszunutzen, Investitionen in begünstigte Wirtschaftsgüter tätigen.

Als begünstigte Investitionen gelten gewisse Investitionen ins Sachanlagevermögen sowie die Anschaffung von bestimmten Wertpapieren (Wohnbauanleihen).

Bitte beachten Sie auch, dass Sie Investitionen mit denen der Gewinnfreibetrag geltend gemacht wurde 4-Jahre im Unternehmen verbleiben müssen, um einer Nachversteuerung zu vermeiden.

Tipp vor dem Jahresende: Steuerlich absetzbare Spenden

Steuerlich absetzbare Spenden

Besonders in der Vorweihnachtszeit ist Spenden ein großes Thema. Um diese auch steuerlich absetzen zu können, ist folgendes zu beachten.

Unternehmer die aus dem Betriebsvermögen spenden, dürfen Spenden bis maximal 10% des Gewinns des laufenden Wirtschaftsjahr steuerlich absetzen. Die Obergrenze stellt der Gewinn vor Berücksichtigung des Gewinnfreibetrags dar.

Es sind nur Spenden an die im Gesetz genannten begünstigten Institutionen oder Spenden an die in einer Liste des bmf angeführten begünstigten Spendenempfänger steuerlich absetzbar. Die Spende muss außerdem bis zum 31.12.2016 geleistet werden.

Zusätzlich können Geld- und Sachspenden in Verbindung mit der Hilfestellung bei nationalen und internationalen  Katastrophen ohne betragsmäßige Begrenzung abgesetzt werden.

Als natürliche Person können Sie folgende Spenden als Sonderausgabe absetzen: 

  • Geldspenden an mildtätige Organisationen, begünstigte Spendensammelvereine u.a.
  • Geldspenden an Umweltorganisationen und Tierheime u.a.
  • Geldspenden an freiwillige Feuerwehren und Landesfeuerwehrverbände
  • Spenden an begünstigte Forschungs- und Lehreinrichtungen, Museen, das Bundeskanzleramt, Behindertendachverbänden u.a.

Zusammenfassend: Überprüfen Sie in der Liste der spendenbegünstigten Institutionen des BMF ob der Spendenempfänger registriert ist. Bestimmte österreichischen Museen, das Bundeskanzleramt, Universitäten und ähnliche Institutionen, sowie die freiwilligen Feuerwehren und Landesfeuerwehrverbände sind von der Registrierung ausgenommen und können trotzdem als Sonderausgabe angesetzt werden. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an uns.

Auch natürliche Personen können nur Spenden in Höhe von 10% ihres Jahreseinkommens als Sonderausgabe ansetzen und müssen die Spende vor dem 31.12.2016 getätigt haben. Sachspenden sind im Wesentlichen nur an Institutionen zulässig, die keine Registrierung als begünstigte Spendenorganisation benötigen, z.B. Museen.

Tipp: Liste der begünstigten Spendenempfänger: https://service.bmf.gv.at/Service/allg/spenden


Informationsveranstaltung Steuerreform 2015/2016

Informationsveranstaltung Steuerreform 2015/2016

Am 17.06.2015 fand im Hotel Weitzer eine Informationsveranstaltung zum Thema „Steuerreform 2015/2016“ statt. Rund 130 Besucher informierten sich über die aktuellen Entwicklungen.

Kanzleierweiterung

Mit 1.1.2015 haben wir mit der procedo wirtschaftsprüfung und steuerberatung gmbH fusioniert!

Somit wird unsere Kanzlei nicht nur durch mehrere wertvolle Mitarbeiterinnen unterstützt und verstärkt, sondern insbesondere stehen mit Herrn Mag. Hans-Georg REINBACHER und Frau Mag. Heidrun MISCHITZ-GRATZE auch zwei weitere Geschäftsführer und Partner unseren Klienten zur Verfügung. Beide verfügen über die Qualifikation des Wirtschaftsprüfers und Steuerberaters und sind auch seit vielen Jahren allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Sachverständige.

Gleichzeitig dürfen wir auch die Umfirmierung auf "Schachner & Partner Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung GmbH & Co KG" bekannt geben.

Mag. Waltraud Reiterer - Steuerberaterin

Es freut uns sehr, dass Frau Mag. Reiterer im Dezember 2014 die Steuerberaterprüfung erfolgreich abgelegt hat. Frau Mag. Reiterer ist überwiegend in der Beratung von Klein- und Mittelunternehmen tätig. Einer ihrer Schwerpunkt ist auch die Unternehmensplanung und -Bewertung.

Besonders erfreulich ist, dass sie alle Prüfungen beim "auf Anhieb" bestanden hat, was nicht selbstverständlich ist.

Frau Mag. Reiterer wird unser Team auch weiterhin unterstützen und stärken. Wir gratulieren herzlich!

Informationsveranstaltung Haus- und Grundbesitzerbund Steiermark

Am 23.10.2014 hat die Informationsveranstaltung "Immobilienbesteuerung" in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Haus- und Grundbesitzerbund, Landesverband Steiermark, stattgefunden.

Die restlos ausgebuchte Veranstaltung war mit 350 Besuchern im Steiermarkhof ein voller Erfolg.

Den ganzen Artikel zur Informationsveranstaltung finden Sie in der Zeitschrift "Haus & Eigentum", Ausgabe 11/2014 und im unten stehenden Link:


Jennifer Mayfurth - Prüfung Buchhalterin

Besonders stolz sind wir auf die erfolgreich abgelegte Prüfung zur Buchhalterin von Frau Jennifer MAYFURTH. Frau MAYFURTH ist seit 23.06.2014 bei uns in der Buchhaltung tätig und hat nun auch erfolgreich die Buchhalterprüfung abgelegt. Auch dazu gratulieren wir herzlich.